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Über mich

Ingo Heute

  • Vater eines Sohnes
  • Trainer und Coach- Konfliktmanagement, Stress und Potenzialentfaltung
  • Deeskalationstrainer für Krankenhäuser, Psychiatrien und alle öffentlichen Einrichtungen
  • Wirtschaftsmediator
  • Supervisor
  • Speaker und Moderator
  • Potenzialtrainer und Mobbingprophylaxe an Schulen
  • Kempkensteffen&Caspar Seminare für das Leben
  • 2006 Deeskalationstrainer
  • 2011 Kinder&Jugendcoach
  • 2012 Potenzialtrainer
  • 2012 BaEr Konflikt-Trainer
  • 2014 GEDANKENtanken-Managementtrainer
  • 2016 Wirtschaftsmediator Steinbeis
  • 2019 Reiss Motivation Master RMP Germany

Über mich

Ich habe in meinem Leben einige Stufen gebraucht um zu meiner Berufung zu kommen! Mein Leben ist geprägt von vielen Konflikten, egal ob von außen oder ob diese bei mir im inneren anzusiedeln sind, dies hat mich schon recht früh in meinem Leben geprägt. In meiner Schulzeit, bin ich das gefühlt erste Mal, mit Konflikten in Berührung getreten, ich konnte für mich nie einsehen warum ich Schule brauche und was diese Schule mir geben sollte. Es gab doch da draußen so viel zu entdecken und die Fächer der Schule haben mich nie großartig interessiert. Gut es gab natürlich Ausnahmen, wenn Lehrer dabei waren, die mich inspiriert haben oder ein Fach eine gute mündliche Mitarbeit erforderte, konnte ich mit vollem Herzen bei der Sache sein, aber meist war dies nicht der Fall. Schule absolvierte ich meistens nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit. Hausaufgaben erledigte ich, wenn überhaupt im Schulbus oder in anderen Fächern und lernen war für mich ein Brief mit sieben Siegeln. In der Grundschule kam ich noch so gut durch das Leben, da eins hatte ich wohl schon als Kind, einen gewissen Charme und meine Klassenlehrerin konnte mich sehr gut leiden.

So gab es mit dem ermahnenden Zeigefinger die Empfehlung, der Junge kann auf das Gymnasium. Doch dort wurde das Leben für mich nicht einfacher, da ja die Erwartungen angestiegen sind und diese konnte und wollte ich nicht erfüllen. Die ersten abgefangenen blauen Briefe, gefälschte Unterschriften auf Klassenarbeiten folgten und ich wurde natürlich immer erwischt, was den Ärger größer machte, als er vorher wahrscheinlich gewesen wäre. Nach einem Jahr gab die Schule meinen Eltern die Empfehlung, dass es für das Gymnasium zwar eigentlich vom Verstand her locker reichen würde, wenn das Kind nicht so faul wäre und es besser wäre mich auf die Realschule zu geben. Meine Eltern wollten mir einen leichteren Start in das neue Schulleben geben und ließen mich die 5 Klasse in der Realschule wiederholen. Für den Start, war dies natürlich eine tolle Sache, doch für mein Faulheits-Gen leider nicht, denn ich kannte den Stoff ja schon und das erste Jahr, war ein voller Erfolg. Ohne großes Lernen stand ich überall sehr gut bis gut und von da an war klar, ich muss gar nichts mehr tun.

Mein Fokus lag schon damals darin, Menschen zu erreichen, so ging ich völlig in der Rolle als Klassensprecher und auch als Klassenclown völlig auf. Dies klappte richtig gut bis zur 7 Klasse, dort erwischte es mich erneut, ich musste sitzen bleiben. Die Ferien waren natürlich ziemlich bescheiden, da die Stimmung in der ganzen Familie im Keller war.
Dann startete das Jahr und nun war ich schon zwei Jahre älter, als der Rest der Klasse, diese Zeit war ein Konflikt, weil ich gefühlt nie wirklich angekommen bin und immer wieder nur den Kontakt zu meiner alten Klasse suchte. In dieser Zeit lernte ich meine Liebe für die Bühne kennen, jede Theatervorstellung oder Veranstaltungen wo ich moderieren konnte, waren meine. In dieser Zeit kam es auch zu einem Gespräch mit meiner damaligen Deutschlehrerin, die in ihrer Wut über mein Lernverhalten zu mir sagte:

„Ingo, du und Schule das wird nie was, geh von der Schule und werde am besten Schauspieler“ Am Anfang war ich echt sauer über diese Worte, aber als ich so in der Stille darüber nachdachte, dachte ich dann. „Sie hat Recht“ Was glauben Sie, wie die Reaktion meiner Eltern ausgefallen ist, als ich ihnen eines Tages erklärte das ich Schauspieler werden wollte?

Naja sie können es sich ja vielleicht denken, die Begeisterung war nicht besonders groß und ich begrub als braves Kind erstmal meinen Traum.
Mein Abschlusszeugnis ist ein Dokument, welches ich tief verschlossen habe, weil es kein Ruhmesblatt war und nach dem Abschluss wusste ich nicht wirklich was ich werden sollte. Den Traum des Schauspielers hatte ich da schon begraben und mich auch nicht getraut, diesen Weg zu gehen. Im Berufsinformationszentrum spukte der Computer aus, da ich angekreuzt hatte, dass ich etwas mit Menschen machen möchte, ich solle doch am besten Krankenpfleger werden. Zu dieser Zeit, hatten wir in der Familie eine schwierige Zeit zu tragen, meine Oma lag im Krankenhaus, mein Vater lag mit einer Lungenembolie im Krankenhaus und mein Bruder hatte zum ersten Mal in seinem Leben einen epileptischen Anfall.

Das Krankenhaus war zu dieser Zeit unser stetiger Begleiter und so lag es nahe, dass ich der Empfehlung des Centers entsprach und meine ersten Bewerbungen in Richtung Krankenhaus schickte. In meiner Ausbildung merkte ich recht schnell, dass die Krankenpflege als solches nicht mein finales zu Hause sein wird, da damals schon für mich eine gefühlte Diskrepanz gab, zwischen Pflegetätigkeiten und einfach mal Zeit zu haben für den Menschen da zu sein. Also wechselte ich nach meiner Ausbildung in eine psychiatrische Klinik und ohne zu wissen auf was ich mich einlasse auf eine geschützte Akut-Aufnahmestation. Ich kann für mich sagen, dass ich eine behütete Kindheit hatte und die Themen Zwang und Gewalt für mich nicht präsent waren, das änderte sich von einem auf den anderen Tag. Die Psychiatrie, gerade auf einer Akutstation, ist eine Einrichtung wo Hierarchien und Macht, eine große Fülle einnehmen.

Der Patient als solches muss gerade in einer Aufnahmestation mit einem sehr starren Gefüge klarkommen und sich den Regeln einer solchen Station unterordnen. Gewalt und Zwang sind dort regelmäßig zu spüren und sei es nur mit der Anordnung wann aufgestanden, gegessen oder frische Luft genossen wird. In dieser Zeit lernte ich schnell das Gewalt und Zwang zum Leben dazu gehören und auch das mit gefühlter Macht nicht jeder Mensch umgehen kann und auch wozu Menschen im Stande sein können. Hier lernte ich wie wichtig professionelle Kommunikation ist und wie unterschiedlich Menschen auf die gleichen Voraussetzungen reagieren können. Mein Ziel war es, dass auf meiner Station weniger Zwangsmaßnahmen ergriffen werden müssen, jeder Mensch der fixiert in einem Bett liegen muss, ist ein Mensch zu viel und doch lässt es sich leider nicht immer verhindern. So bildete ich mich weiter und absolvierte Ausbildungen bei der Polizei und beim Ordnungsamt.

Eines Tages besuchte ich eine Schulung zum Thema Deeskalation und diese Schulung fesselte mich völlig zu dem Thema. Ein Tag nach dieser Fortbildung erlebte ich einen schweren Übergriff auf meine Person, in der ich verletzt worden bin und für einige Zeit ausgefallen bin.
Zufall? Nein ich denke nicht, denn was danach kam, waren wichtige Ereignisse auf meinem Weg. Der Kölner Express berichtete über diese Geschichte und innerhalb von wenigen Tagen, war Gewalt innerhalb der Psychiatrie ein Thema, welches nun aktiv angegangen worden ist. Ich wurde von der Klinik beauftragt das Deeskalationsmanagement innerhalb der Klinik neu zu strukturieren und mein Kollege und ich machten dies mit voller Freude. Schnell kamen wir jedoch an Punkte wo wir merkten, dass eine komplette Umsetzung unserer Ideen gar nicht gewünscht war, sondern dass es erst einmal wichtig war, dass es uns gab und wir wurden für Presse und für Qualitätsüberprüfungen hervorgeholt. Ich merkte, dass mir die Mauern der Psychiatrie und das strenge Gefüge dieser Hierarchien nicht mehr meins waren und machte mich weiter auf die Suche.

Zu dieser Zeit gab es in meinem Privatleben einige gravierende Änderungen. Meine Mutter hatte viele Jahre eine private Kindertagesstätte und zu dieser Zeit war eine solche Einrichtung noch eher selten und die Stadt war auch nicht immer zu 100% glücklich mit dieser Einrichtung. Zudem waren meine Eltern sicher keine Geschäftsleute, denn eine solche Einrichtung kostet viel Geld aber bringt wenig Ertrag. Meine Mutter suchte auch schon eine Nachfolgerin für das Unternehmen und es bot sich an, dass meine damalige Frau in das Unternehmen mit einstieg. Es kam durch ein paar Fehlentscheidungen dazu, dass das Unternehmen in eine geschäftliche Schieflage rutschte und eine Insolvenz angemeldet werden musste. Der damalige Insolvenzverwalter fragte meine Frau und mich, ob wir nicht über eine gewisse Summe verfügen um das Unternehmen unter unserem Namen weiterzuführen. Wir gingen in viele Gespräche und unser Konsens war eigentlich, dass wir dies nicht machen wollen, aber die Verantwortung für die Angestellten und Eltern und deren Kinder, war dann zu groß und trotz aller Bauchschmerzen und gefühlten Neins, willigten wir in das Geschäft ein.

Es kam zu großen Herausforderungen, auch im internen Dialog mit meiner Mutter, die ja nun eine neue Rolle innehatte, von der Geschäftsführerin hin zur Angestellten. Das dies Reibungsverluste geben würde, war uns allen klar, doch wir unterschätzen dies, denn die wirtschaftlichen Sorgen wurden nicht besser und ein Privatleben fand so gut wie nicht mehr statt, da das einzige Thema nun nur noch diese Kindertagesstätte war. Der Preis den wir zahlen mussten, war unsere Ehe und unser Privatvermögen, denn auch wir haben einige schlechte Entscheidungen getroffen und irgendwann blieb nur der Schluss zu, den Laden zu schließen und eine Insolvenz zu beantragen. Das sind Momente im Leben, wo ich sehr streng mit mir ins Gericht gegangen bin und ich viele innere Konflikte mit mir ausgetragen habe. Von einem geregelten Leben weg, hin zu einem Leben ohne Auto, ohne Konto etc. Der Sturz ins Bodenlose, der Spiegel den man nicht mehr betrachten möchte, da die Entscheidung so tiefe Risse ins Leben gehauen hat. Der Anruf vom Autohaus sein Auto doch wieder auf den Hof zu stellen, die Anrufe der Banken das die Kreditkarten gerne zerschnitten werden können, sind Momente wo es einem die Beine unter dem Boden wegreißt.

Doch aufgeben war nie eine Option, kurzes hinlegen im Jammer suhlen, gerne aber dann auch wieder aufstehen und schauen wie es weitergehen kann und es gibt immer irgendwie einen Weg und irgendwo immer jemanden der einem hilft, man muss nur fragen. Also weitere Schritte gehen, diese suchte ich dann bei einem weiteren Bildungsträger, bei diesem ließ ich mich zum Potenzialtrainer ausbilden und begab mich in einer Partnerschaft zu diesem Unternehmen. Als Lehrtrainer erreichte ich viele Menschen und konnte das tun, was mir am meisten Freude bereitete Seminare zu leiten, jedoch war ich auch hier nicht zu 100% glücklich, da ich nicht meine Inhalte lehrte, sondern die Inhalte des Unternehmens. Und so kam es auch hier zu einer Trennung und zur weiteren Spezialisierung zum Thema Konflikte und Mediation. Nun kann ich seit einiger Zeit sagen, dass ich das tun kann, was ich liebe und durch meine Erfahrung kann ich für Menschen Unterstützer in vielen Bereichen sein.

Über mich

Ingo Gestern

  • Mittlere Reife
  • Ausbildung zum Gesundheit,- und Krankenpfleger
  • Geschlossene Akut Aufnahmestation Psychiatrie
  • Neurologische Doppeldiagnosen
  • Offene Therapiestation „Sucht-Erkrankungen“
  • Fortbildungen zum Thema Verkaufen, NLP, EMDR, EFT, Glaubenssatzarbeit, Timeline, Rhetorik, Kommunikation, Motivation, leiten von Gruppen, Fantasiereisen
  • Schauspiel und Bühnenerfahrungen seit der Schulzeit
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